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26.4.2010 von Thomas Hülshorst.
Im Rahmen der Bewertung des Managements ist der Umgang mit Unternehmensrisiken einer der Schlüsselindikatoren bei der Bonitätsbeurteilung von Unternehmen.
So wird im Rahmen eines Ratingverfahrens der systematische Ansatz im Umgang mit Risiken untersucht, insbesondere, ob Risiken bewusst eingegangen werden, ob Unternehmen ihre max. Risikoobergrenze kennen und ob sie auf plötzlich eintretende Gefahren gut vorbereitet sind. Diese Punkte werden im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs erläutert und entsprechend von den Analysten bewertet.
Des Weiteren ist von Interesse die Ausgestaltung der Risikomanagementorganisation, die Kommunikation zwischen dem Risikomanagement und den operativen Einheiten im Unternehmen, der Einfluss des Risikomanagements auf die Budgetplanung und die Unternehmensstrategie sowie die Kenntnis der Unternehmensführung über die größten Risiken und deren Eintrittswahrscheinlichkeit.
Ein effektives Risikomanagement ist für eine erfolgreiche Unternehmensführung sehr wichtig. Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit diesem Thema verschafft Ihnen Wettbewerbsvorteile und sichert Ihnen bessere Konditionen bei der Kapitalbeschaffung. Auch in der internen Kommunikation führt die Einbeziehung des Risikomanagements zu einem spürbaren Mehrwert, da sich alle Unternehmensbereiche bewusst mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist ein funktionierendes Risikomanagementsystem ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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3.3.2010 von Thomas Hülshorst.
Die HL & Partner wurde von einer mittelständischen Beteiligungsgesellschaft beauftragt, potentielle Zielunternehmen zu identifizieren, die Interesse an einer Mezzanine Finanzierung haben.
Die Fondsgesellschaft beteiligt sich für die Dauer von sieben Jahren an den Zielunternehmen, die einen Kapitalbedarf zwischen 500.000 € und 2 Mio. € aufweisen. Die Konditionen liegen bonitätsabhängig zwischen 7 - 11% p.a. Die Unternehmen sollten mindestens fünf Jahre auf dem Markt tätig sein und Überschüsse erwirtschaften. VC - sowie Restrukturierungsfinanzierungen sind ausgeschlossen. Es gibt explizit keine Branchenausschlüsse.
Wir freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und der Zusendung aussagekräftiger Unterlagen (letzten beiden Jahresabschlüsse, aktuelle BWA, Planungen für die nächsten drei Jahre sowie Angaben zur Mittelverwendung). Die vertrauliche Behandlung Ihrer Anfragen ist natürlich selbstverständlich.
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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17.2.2010 von Manfred Lingnau.
17.02.2010 (Münster/Westfalen) - Trotz der zum 1. Januar 2010 bereits abgesenkten Förderquote für erneuerbare Energien und der außerplanmäßigen Absenkung zum 1. Juli 2010 um weitere 15 Prozent bleibt die Vermietung von gewerblichen Dachflächen durch Unternehmen zur Installation von PV-Anlagen weiterhin attraktiv.
Solikon aus Münster macht gewerbliche Dachflächen für Unternehmen zu einer immer noch lukrativen Einnahmequelle. Ob der Unternehmer stabile Zusatzeinnahmen durch die Vermietung seiner Dachflächen generieren will oder in eine eigene PV-Anlage investieren möchte um den generierten Strom gewinnbringend zu einem festen Tarif in das Netz einzuspeisen, solikon bietet Ihnen die optimale Lösung. “Wir machen die Kraft der Sonne für Dachgeber nutzbar!” ist das zentrale Motto der solikon. Alles was der Interessent benötigt ist ein Dach, das er gewinnbringend für den Bau einer Photovoltaik-Anlage verpachten will oder die Absicht, in ein eigenes Photovoltaikprojekt zu investieren.
“Das Team von solikon betreut Sie dabei von Anfang an und optimiert die Auslegung Ihres Daches für Ihren maximalen Ertrag”, so der verantwortliche Projekt- und Vertriebsleiter der solikon Manfred Lingnau.
In Frage kommen möglichst großflächige Dachflächen aller Art, wie etwa Dächer von Logistikzentren, Fabrik- und Produktionshallen, Einkaufszentren und Lagerhallen sowie Verwaltungsgebäuden. Aber auch Dachflächen von Landwirten und Reitanlagen sowie Städte und Kommunen sind ideal zur Anmietung. Angemietet werden Flachdächer mit einer Größe von mindestens 1000 qm. Satteldächer bereit ab einer Größe von 500 – 600 qm. Möglich sind auch kleinere Dächer, diese müssen aber unmittelbar nebeneinander liegen.
Für die Zurverfügungstellung der Dachflächen und das damit demonstrierte Umweltbewusstsein erhalten die Dacheigentümer eine entsprechend attraktive Miete, die sich nach der Region und insbesondere der Beschaffenheit des Daches richtet. Als Berechnungsgrundlage für die Mietzahlung gilt die maximal realisierbare kWp-Leistung auf den Dachflächen. In der Spitze werden bis zu 27 € bei einer Belegung mit Dünnschichtmodulen, teilweise auch mehr, pro realisierbarem kWp gezahlt. Die Mietzahlung kann wahlweise jährlich oder auch als abgezinste Einmalzahlung für 20 Jahre im Voraus erfolgen. Das bedeutet zusätzliche wertvolle Liquidität für das Unternehmen.
Das dahinter stehende Konzept ist denkbar einfach. Für die auf den gemieteten Dachflächen installierten Solaranlagen werden Betreibergesellschaften gegründet an denen sich ausgewählte Investoren beteiligen. Die Mietzahlungen werden über die Einbindung einer finanzierenden Bank sichergestellt. Das Verhältnis zwischen Vermieter und Anlageneigentümer wird über einen Gestattungsvertrag und die Eintragung einer erstrangigen beschränkt persönlichen Dienstbarkeit – die zur Sicherung der Anlage dient – rechtssicher geregelt. Die Laufzeit der Verträge beträgt in der Regel 20 Jahre mit Verlängerungsoption. Die Dachflächen sind zu jeder Zeit gegen Schäden abgesichert, die in Verbindung mit der PV-Anlage stehen.
Bevor die Dachflächen vollständig erfasst werden, erstellt solikon ein kurze Ersteinschätzung im Hinblick auf die mögliche Mietzahlung bei einer Dachflächenvermietung bzw. den realisierbaren Ertrag bei einer Investition in eigene Anlage.
Eine attraktive Lösung bietet solikon solchen Interessenten, die zwar in eine eigene PV-Anlage investieren wollen aber nicht das entsprechende Eigenkapital aufbringen möchten oder können. Dabei wird das Eigen-Invest mit einer Teilvermietung von Dachflächen kombiniert. So kann das erforderliche Eigenkapital über die Vermietung generiert werden.
Die Vorteile für den Dachvermieter sind vielfältig. Zusätzliche stabile Einnahmen bzw. Erträge aus bisher nicht genutzten Dachflächen, positiver Marketingeffekt durch aktiven und sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz und nicht zuletzt der optimale Schutz des Daches vor schädlicher UV-Strahlung und anderen Umwelteinflüssen durch eine sogenannte “zweite Haut”.
Egal für welche Lösung sich der Interessent entscheiden – ob Dachflächenvermietung, die Investition in eine eigene PV-Anlage oder eine Kombination aus beidem - solikon bietet die optimale Lösung. Dabei wird der Kunde von Anfang an betreut und die Auslegung des Daches so optimiert, dass der Dachgeber den maximal möglichen Ertrag erzielt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solikon.com oder unter 0251 – 2085 869 – 3!
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14.1.2010 von Thomas Hülshorst.
Das Risikobewußtsein der Banken in Deutschland ist seit dem Ausbruch der Finanzkriese deutlich gestiegen. Gleichzeitig haben sich auch die Kreditvergaberichtlinien verschärft, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Dies schlägt sich dementsprechend auch in den Konditionen nieder, zu den Unternehmen Kredite erhalten. In den Kreditverträgen werden jetzt wieder verstärkt sog. „financial covenants“ vereinbart, die dem Kreditnehmer verpflichten, bestimmte im Vertrag vereinbarte Kennzahlen nicht zu unter- bzw. überschreiten. Mit diesen Klauseln sollen Fehlentwicklungen im strategischen und operativen Bereich des Kreditnehmers möglichst früh erkannt werden. In der Praxis werden einmal im Quartal die Kennzahlen berechnet und bei negativen Abweichungen entsprechende Sanktionen, höhere Konditionen, Strafzahlungen usw., erhoben. Sofortige Kündigungen werden i.d.R. nicht ausgesprochen. Darüber hinaus werden die Anforderungen an die Sicherheitenstellung erhöht, was viele Unternehmer vor zusätzlichen Herausforderungen stellt, denn wenn die vorhandenen Sicherheiten durch Rechte Dritter belastet sind und neue nicht zur Verfügung stehen, wird die Bank sich bei einer Ausweitung eines Kreditengagements deutlich zurückhalten bzw. eine Verlängerung bzw. Ausweitung des Kredits ablehnen. Um sich optimal auf den Kreditvergabeprozess der Banken vorzubereiten, ist die Auseinandersetzung mit dem Rating der Banken unerlässlich, da nicht nur die Hardfacts mit in die Benotung einfließen, sondern verstärkt auch die Softfacts berücksichtigt werden.
Wichtig ist für den Mittelstand, sich nach Alternativen zur klassischen Bankenfinanzierung umzuschauen. Deshalb erklärt die HL & Partner das Jahr 2010 zum „Jahr der bankenunabhängigen Finanzierung“.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Projekte in diesem Jahr realisieren möchten, seien es neue Investitionen, die Ablösung teurer Bankkredite, die Finanzierung des Umlaufvermögens oder Sie suchen langfristiges Kapital. Durch das Netzwerk der HL Partner verfügen wir über sehr gute Kontakte in den Markt und wir sind ständig auf der Suche nach Unternehmen, die sich bankenunabhängig finanzieren möchten. Auch Branchen, die sich zurzeit in einer konjunkturellen Schwächephase befinden, Automotive, Maschinenbau usw., können wir helfen, sich bankenunabhängig aufzustellen. Nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf und testen Sie uns.
Auch für Fragen rund um das Thema Rating haben wir Experten, die ihnen helfen, sich auf das bankinterne Rating vorzubereiten.
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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6.11.2009 von Thomas Hülshorst.
Die zurückhaltende Kreditgewährung der Banken erfordert, dass Mittelständler sich nach Alternativen umschauen.
Wie die Bundesbank in ihren Auswertungen zu den jährlichen Unternehmensstatistiken ausführt, sind insbesondere Unternehmen mit einem Umsatz zwischen einer und 50 Mio. € sowie mit 10 bis 499 Beschäftigten von einer geringen Kapitalausstattung betroffen. Daher ist die Verbesserung der Eigenkapitalbasis für viele KMUs von hoher Priorität. Aber insbesondere familiengeführte Unternehmen haben mit der Aufnahme fremder Gesellschafter, insbesondere mit mittelständischen Beteiligungsgesellschaften, massive Vorbehalte, insbesondere der Verlust der Eigenständigkeit sowie evtl. einzuräumende Mitspracherechte, sind für mittelständische Unternehmen ein rotes Tuch.
Eine angemessene Eigenkapitalquote erreicht man durch eine direkte Beteiligung, Private Equity, durch einen Börsengang oder durch Einsammeln von Mezzanine Kapital. Aufgrund der Größe scheidet für kleine und mittlere Unternehmen der Börsengang aus, genauso wie die Mezzanine Finanzierung, die, aufgrund der hohen Ausfallquoten bei den Standartprogrammen verschiedener Banken, praktisch keine Rolle mehr spielt.
Bei einer Direktbeteiligung wird ein Investor, kann eine Privatperson oder eine Beteiligungsgesellschaft sein, Gesellschafter und Miteigentümer des Unternehmens und ist somit am Gewinn und Verlust beteiligt. Nach Ablauf der Beteiligungsfrist, wird der Anteil entweder vom Unternehmen zurückgekauft oder an einen weiteren Investor verkauft.
Im Gegensatz zum Mehrheitsinvestor übt der Minderheitsgesellschafter keinen aktiven Einfluss auf die operativen Tätigkeit des Unternehmens aus, sondern er erhält bei Entscheidungen von erheblicher Tragweite ein definiertes Mitspracherecht. So kann der Minderheitsgesellschafter als kompetenter Sparringspartner dem Unternehmer in Fragen der Finanzen und Strategie zur Seite stehen. Minderheitsgesellschafter machen immer dann Sinn, wenn der Beteiligungszeitraum überschaubar ist und die beteiligten Gesellschafter über den späteren Exit bereits einig geworden sind. Ein typischer Fall für eine solche zeitliche Minderheitsbeteiligung wäre der altersbedingte Ausstieg eines Gesellschafters, wobei der oder die andere(n) Gesellschafter finanziell nicht in der Lage sind, den Anteil des Altgesellschafters zu übernehmen. Eine weiterer Fall wäre die Zufuhr von benötigten Kapital für die Expansion des Unternehmens, wobei die bestehenden Gesellschafter nicht über die finanziellen Mittel verfügen, dies selbst zu stemmen.
Letztendlich kommt es aber auf die individuelle Situation des Unternehmens an, welche Form der Eigenkapitalfinanzierung im Rahmen einer langfristigen Strategie gewählt werden soll.
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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24.8.2009 von Thomas Hülshorst.
Die Finanzkrise zwingt fast jedes Unternehmen dazu, neue Wege in der Unternehmensfinanzierung zu gehen.
Dabei sollten alte Zöpfe abgeschnitten und Alternativen vorurteilsfrei geprüft werden, denn die Finanzplanung ist eine der strategischen Hauptaufgaben eines jeden vorausschauenden Unternehmenslenker.
Ein wichtiger Baustein der Unternehmensfinanzierung ist die Finanzierung des Umlaufvermögens, auch working capital genannt.
Es ist meistens so, dass der Unternehmen die Vorfinanzierung des Wareneinkaufs über den klassischen Betriebsmittelkredit abwickelt und so teure Zinsen zahlen und u.U. Sicherheiten stellen muss, die auch für weitere mittel- bis langfristige Kredite gebunden sind. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Beanspruchung des teuren Lieferantenkredits, der aber bei häufiger Inanspruchnahme auf Seiten des Lieferanten zu Liquiditätsengpässen führen kann, wie auch bei den einkaufenden Unternehmen zu einer schlechten Verhandlungsposition bzgl. der Konditionen des Wareneinkaufs.
Kostengünstiger und Sicherheiten schonender ist da die Einbeziehung eines Wareneinkaufsfinanzierers, der dem Unternehmen ein individuelles Einkaufslimit zur Verfügung stellt, das diesen Kreditrahmen immer wieder revolvierend in Anspruch nehmen kann. Die Zinsen liegen unterhalb eines Betriebsmittelkredits und eine Sicherheitenstellung ist nicht notwendig, da sämtliche Transaktionen durch einen Kreditversicherer gedeckt sind. Zudem hat das Unternehmen durch die Zurverfügungstellung der Linie die Möglichkeit, die Ware unter Ausnutzung von Skonto zu bezahlen und es kann sich so in den weiteren Geschäftsbeziehung mit dem Kunden, als ein pünktlicher Zahler positionieren und somit seine Verhandlungsposition gegenüber dem Lieferanten stärken. Nicht selten werden aufgrund der schnellen Rechnungsbegleichung die Lieferantenkredite ausgeweitet.
Ein weiterer Vorteil dieser Finanzierungsart ist, dass das Wareneinkaufslimit parallel zum Betriebsmittelkredit besteht und somit der finanzielle Spielraum des Unternehmens ausgeweitet werden kann. Darüber hinaus unterstützten die Banken das Streben der Unternehmen, sich bei der Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen, da dies für das weitere Unternehmenswachstum von essentieller Bedeutung ist.
Vorteile der Wareneinkaufsfinanzierung für den Abnehmer (Kunde):- Zahlungsaufschub von bis zu vier Monaten,
- Das Limit ist flexibel zurückführbar,
- Zinszahlung nur für wirklich in Anspruch genommenes Limit,
- Stärkung der Verhandlungsposition
des Abnehmers gegenüber seinem Lieferanten sowie- Schonung der Kreditlinien und Sicherheiten der Hausbank
Vorteile für den Lieferanten:- Keine Zahlungsverzögerungen mehr,
- Kein Forderungsausfall,
- Somit keine Gerichts- und Mahnkosten mehr sowie
- Verbesserung der Liquidität
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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14.8.2009 von admin.
Datum: 20. August 2009, ab 18.30 Uhr
Ort: Paulaner am Nockherberg, Hochstr. 77, 81541 München
Anmeldungen erfolgen gern per Mail an ilka.stiegler@vantargis.de oder Tel. 089 242 937 325.
Referenten sind Manfred Lingnau, Geschäftsführer der MAR-Rating GmbH; Patrick Weber Geschäftsführer der Vantargis Leasing GmbH; Matthias Bommer, Geschäftsführer der Vantargis Factoring GmbH; Michael Wandt, Partner bei der Vantargis Wabeco Finance GmbH
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31.7.2009 von Manfred Lingnau.
Das Angebot an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand ist trotz Finanzmarktkrise vorhanden. Asset-orientierte Finanzierungen wie Leasing, Sale-and-Lease-Back sowie Factoring rücken zunehmend in den Vordergrund und ersetzen zunehmend die traditionelle Bankenfinanzierung.
31.07.2009 (Münster/Westfalen) - Viele mittelständische Unternehmen, aber vor allem auch kleine Unternehmen zucken bei Fragen im Hinblick auf Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Eigenkapitalbasis - vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise - nur mit der Schulter. Bislang war für deren Finanzierung die Hausbank zuständig. Heute ist hier schnell das Ende der Fahnenstange erreicht, wenn es um weitere Kreditlinien geht.
Die Folgen sind oft fatal. Ohne ausreichende Kreditfinanzierung können “Eigenkapitalschwache” Unternehmen eingehende Aufträge nicht mehr abarbeiten und somit keine Umsätze erzielen. Dabei gibt es viele Finanzierungsalternativen, die den klassischen Bankkredit ergänzen und insbesondere die Eigenkapitalbasis stärken, was im Umkehrschluss wieder zu einem besseren Rating bei der Bank führen kann.
Trotz des erschwerten Kreditzugangs für Unternehmen - hervorgerufen durch die Krise am Kapitalmarkt Ende 2008 - messen kleine und mittelständische Unternehmen den vorhandenen “Alternativen” zum klassischen Bankkredit noch relativ wenig Bedeutung bei, denn vielfach
sind die bestehenden Instrumente oder deren konkrete Anwendungsvoraussezungen auch schlicht weg zu wenig bekannt.
Factoring - der schnelle Weg zu bezahlten Rechnungen
Ein Instrument der modernen Unternehmensfinanzierung ist das Factoring. Obwohl Factoring (in abgewandelter Form) bereits seit 4000 Jahren existiert, wird dieses überaus interessante Finanzierungsinstrument noch immer von vielen Unternehmen als “etwas Unbekanntes” unbeachtet beiseite geschoben.Welcher Unternehmer kennt nicht das Leid mit offenen Kundenrechnungen, die erst nach Wochen bezahlt werden. Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind mindestens schon einmal durch einen unerwarteten Zahlungsausfall in ernste Liquiditäts- und sogar Existenzschweirigkeiten geraten.Eine Factoringgesellschaft übernimmt nicht nur das 100%-ige Forderungen-Ausfall-Risiko, sondern auch die so wichtige Überprüfung der Zahlungsfähigkeit von Neu- und Altkunden.
Was ist Factoring?
Unter Factoring versteht man den Ankauf von Rechnungs-Forderungen eines Unternehmens, wobei der Factor eine ganze Reihe von Dienstleistungen anbieten kann, wie etwas die Führung der Debitoren-Buchhaltung sowie das Mahn-. und Inkassowesen. Des Weiteren übernimmt er eine Finanzierungsfunktion, die genau der Umsatzausweitung eines Unternehmens entspricht. Die zusätzlichen Dienstleistungen kann der Factor aufgrund seiner Spezialisierung wesentlich kostengünstiger und effizienter anbieten. Vertraglich kann auch eine vollständige Übernahme des Ausfallrisikos vereinbart werden.
Ein Unternehmen, das mit Factoring arbeitet, kann sich voll und ganz auf seinen Geschäftszweck konzentrieren, wobei die Finanzierung der Umsatzausweitung, die Führung der Debitorenbuchhaltung, das Einziehen der ausstehenden Rechnungsbeträge extrem kostengünstig und vor allem genau kalkuliert werden. Darüber hinaus hebt Factoring die Bonität eines Unternehmens, da es aufgrund seiner liquiden Mittel in der Lage ist, sämtliche Lieferanten-Skonti auszunutzen (nicht ausgenutzte Lieferanten-Skonti sind die teuersten Kredite).
Wachsende Bedeutung von Factoring
Insbesondere die veränderte Kreditvergabepraxis der Banken im Zuge der Neuregelungen nach Basel II sowie die restriktive Kreditvergabepolitik vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise, führen zu einer wachsenden Bedeutung von Factoring. Hinzu kommt die vorherrschende Liquiditätsschwäche im Mittelstand swie die teilweise schlechte Zahlungmoral der Kunden und langfristige Zahlungsfristen. Ein Umdenken bei der Unternehmensfinanzieurng ist erforderlich - die asset-orientierten Finanzierungen und damit insbesondere auch das Factoring gewinnen immer mehr an Bedeutung.” Die Angebotspalette ist vielfältig. Wir bieten Liquditätsgenerierung über alle Asset-Klassen. Zudem gibt es in Deutschland derzeit ca. 120 Factoringanbieter mit unterschiedlichen Voraussetzungen für das Factoring, so Thomas Hülshorst, geschäftsführender Gesellschaft der HL & Parter und hauptverantwortlich für den Geschäftsbereich Corporate Finance.
Bislang konnten nur Forderungen an gewerbliche Abnehmer vorfinanziert werden. Einige wenige Gesellschaften machen hier aber die Ausnahme und bedienen auch Unternehmen mit nicht-gewerblichen Abnehmern - das sogenannte B2C-Factoring. Damit wird Factoring
auch für die Berufsgruppen interessant, die dieses Finanzierungsinstrument bislang gar nicht oder nur in sehr seltenen Fällen nutzen konnte.
Welche Vorteile bietet Factoring dem Unternehmen?
Wie bereits ausgeführt, stellt das Factoring eine Kombination aus Finanzieurng (Sofort-Bezahlung der Kundenrechnungen, gleichgültig wann der Kunde wirklich zahlt), Dienstleistungen wie z.B. Übernahme der Debitorenbuchhaltung sowie des Mahn- und Inkasswesens, die Umsatz- und Verkaufsberatung, die Erstellung von Umsatzstatistiken, u.a. dar. Dazu kommt gewissermaßen eine Versicherungsfunktion (Übernahme des vollen Ausfallrisikos).
Zentrale Vorteile für den Factoring-Kunden
1. Verbesserung der Liquidität
2. Minimiertes Risiko
3. Kosteneinsparung und Service
4. Stärkung der Bonität / Kreditwürdigkeit
Insgesamt erhöht sich durch die Inanspruchnahme von Factoring die Kreditwürdigkeit des jeweiligen Unternehmens und erleichters somit die Kreditaufnahme. Die Eigenkapitalquote steigt, die Liquidität nimmt zu und die Ratingbedingungen verbessern sich, wodurch wiederum die Position gegenüber der Hausbank gestärkt werden kann und ein erheblicher Beitrag zur Sicherung des zukünftigen Kreditzuganges geleistet wird.
Weitere Informationen unter www.hl-partner.com oder unter 0251 - 2085 869 - 0.
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31.7.2009 von Thomas Hülshorst.
In der aktuellen Krise leiden besonders viele mittelständische Unternehmen an der mangelnden Zahlungsmoral ihrer Kunden.Vielfach werden auch die Forderungen aufgrund von Insolvenzen uneinbringbar. Wie kann sich der Mittelständler dagegen absichern? Die Antwort heißt Factoring. Beim Factoring verkauft das Unternehmen seine Forderungen vor Fälligkeit an ein Factoringgesellschaft, die dann den Gegenwert abzgl. eines Sicherungseinbehalts sofort überweißt und auch auf Wunsch das Inkasso- und Mahnwesen übernimmt. Factoring gehört zu den Finanzierungsformen in Deutschland mit den höchsten Zuwachsraten, in den letzten fünf Jahren konnte jedes Jahr ein zweistelliger Zuwachs verzeichnet werden. In 2008 lag die Steigerung bei 30% gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt, dass der Mittelstand Factoring als Instrument zur Optimierung des Finanzmanagements erkannt und in den Finanzierungsmix integriert hat. Gerade in Zeiten, wo sich Banken spürbar mit der Finanzierung des Mittelstandes zurückhalten, bildet Factoring eine attraktive Alternative. Mit der Inanspruchnahme verbessert sich auch die Bonitätseinschätzung des Unternehmens bei seiner Hausbank und dies führt wiederum zu verbesserten Konditionen bei der Kreditvergabe.Darüber hinaus schützt Factoring vor Forderungsausfällen. Wird das Factoring durch weitere alternative Finanzierungsformen, wie z.B. Lagerfinanzierung oder Sale-and-Lease-Back ergänzt, kann man die Krise besser überstehen als Unternehmen, die sich bankenabhängig aufstellen. (www.hl-partner.com)
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23.7.2009 von Thomas Hülshorst.
Das Schuldscheindarlehen ist, neben dem klassischen Bankkredit und der Anleihe, eine weitere Form der langfristigen Fremdkapitalfinanzierung.
Dabei wird einem Kreditnehmer von einer Kapitalsammelstelle (Banken und Sparkassen, Pensionsfonds, Versicherungen) ein Darlehen gewährt und der Bestand der Forderung wird durch die Ausstellung eines Schuldscheins bestätigt. Dieser ist, da es sich rechtlich nicht um ein Wertpapier handelt, nicht handelbar und dient somit nur als Beweisurkunde. Eine Besicherung seitens des Kreditnehmers ist nicht nötig und somit sind Mitspracherechte der Kreditgeber ausgeschlossen.
Unternehmen, die sich für ein Schuldscheindarlehen interessieren sollten einen Mindestumsatz von 15 Mio. € haben und über geordnete Bilanzverhältnisse, über eine nachgewiesene Rentabilität sowie eine über eine gute Organisationsstruktur verfügen.Der Zinssatz richtet sich nach der Bonität des Darlehensnehmers, Laufzeit und Struktur des Darlehens, Platzierungsvolumen und aktuellem Kapitalmarktumfeld. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren liegt der Zins zwischen 4,5% - 6%.
Die mögliche Mittelverwendung ist vielfältig:
Vorteile:
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